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Projekte

Mein Forschungsprofil ist geprägt von einer langjährigen Tätigkeit am ISF München (einem außeruniversitären Forschungsinstitut) und Projekten an der Universität Hohenheim. Zum einen habe ich grundlagenorientiert geforscht, z.B. in neun Jahren Sonderforschungsbereich „Reflexive Modernisierung“,

zum anderen finden sich internationale Netzwerkprojekte wie die EU-COST Action zu Virtual Work. Und schließlich forsche ich immer wieder in inter- und transdisziplinären Verbundprojekten, bei denen sich theoretische Reflexion und empirische Forschung verbindet mit dem Anspruch auf einen Social Impact.


Projekt-Logo diGAP

Gute agile Projektarbeit in der digitalisierten Welt (diGAP)

Das Projekt diGAP erforscht, wie aus agiler Arbeit gute agile Arbeit wird und wie digitale Tools dafür gestaltet sein können. Entwickelt werden Modelle für gute agile Projektarbeit, die bei den Partnerunternehmen in Unternehmensprozesse integriert und durch agile Führungskräfteentwicklung unterstützt werden. Die in der Praxis erprobten Modelle helfen agilen Teams bei selbstorganisierter Arbeitsgestaltung auch über Standortgrenzen hinweg. Adressaten sind agile Teams, Führungskräfte, Betriebsräte und Promotoren aus Wissenschaft und Praxis.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.
Laufzeit: 04/2014 bis 03/2020
gute-agile-projektarbeit.de


Projekt-Logo Wearable Computing

Wearable Computing in Fertigung und Logistik

Zusammen mit dem Wissenschaftszentrum WZB erforscht das Projekt die Auswirkungen auf Arbeit durch Wearable Computing (also am Körper getragene Internet-der-Dinge-Anwendungen wie z.B. Smart Watches, vernetzte Textilien oder Datenbrillen). Das explorative Forschungsdesign umfasst eine Leibildanalyse (qualitative Experteninterviews mit Technik-Entwickler/innen von Wearables), eine Einsatz- und Gestaltungsanalyse (auf der Basis von Betriebsfallstudien) und eine quantitative Beschäftigtenanalyse.

Das Forschungsprojekt wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.
Laufzeit: 04/2017 bis 03/2019.


Projekt-Logo/Signet

Zukunftsprojekt Arbeitswelt 4.0 Baden-Württemberg

Das Vorhaben erarbeitet empirisch fundierte Trendbeschreibungen zur Arbeitswelt 4.0 und Industrie 4.0-Szenarien in Baden-Württemberg für unterschiedliche Branchen. Dabei werden der Umsetzungsstand und die Gestaltungsherausforderungen mit einer landesspezifischen Perspektive qualitativ und quantitativ erhoben und in verschiedenen Dialogformen zeitnah mit der (Fach-)Öffentlichkeit diskutiert. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Fraunhofer IAO.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
Laufzeit: 08/2016 bis 07/2019.


Stand und Entwicklungstrends digitaler und mobiler Arbeit in NRW

Die Expertise hat die Zielsetzung, auf Basis der aktuellen Datenlage den Ist-Stand digitaler und mobiler Arbeit in NRW zu analysieren, um damit Trendaussagen für den weiteren Verlauf zu ermöglichen. Diese Studie leistet einen datenbasierten Beitrag zur Debatte um die Gestaltung der Arbeitswelt 4.0 in Nordrhein-Westfalen. Basis sind deskriptive Auswertungen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung von 2012 zu den Themenkomplexen Qualifikation, Weiterbildung, IT-Nutzung und Wandel am Arbeitsplatz, Öffnungen und Entgrenzungen, Gesundheit und Arbeitsvermögen.

Gefördert vom Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW e.V.)
Laufzeit: 01/2016 bis 07/2016.


Projekt-Logo/Signet

Zukunftsprojekt Arbeitswelt 4.0 Baden-Württemberg (Vorstudie)

Das Vorhaben erarbeitet empirisch fundierte Trendbeschreibungen zur Arbeitswelt 4.0 und Industrie 4.0-Szenarien in Baden-Württemberg. Mit Schwerpunkt auch auf die Branche Maschinenbau werden der Umsetzungsstand und die Gestaltungsherausforderungen mit einer landesspezifischen Perspektive qualitativ und quantitativ erhoben und in verschiedenen Dialogformen zeitnah mit der (Fach-)Öffentlichkeit diskutiert. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Fraunhofer IAO.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg.
Laufzeit: 10/2015 bis 07/2016.


Projekt-Logo/Signet

Beteiligungsorientierte Gestaltung von Industrie 4.0 durch die Beschäftigten

Die Studie verbindet wissenschaftliche Erhebung und Begleitung mit beteiligungsorientierten Formen der Technik- und Arbeitsgestaltung. Im hoch-automatisierten Karosseriebau wird mit den Beschäftigten gemeinsam ausgelotet, wie Industrie 4.0 partizipativ entwickelt und dabei nachhaltig innovative Lösungen und gute Arbeit gestaltet werden kann.

Das Projekt wird gefördert vom Volkswagen Werk Hannover.
Laufzeit: 10/2015 bis 03/2016.


Projekt-Logo/Signet

Automatisierungserfahrungen am Beispiel von CIM und der Halle 54

Die Literaturstudie ergänzt um qualitative Interviews mit Zeitzeugen beleuchtet den damaligen Diskurs zu Computer Integrated Manufacturing und zu den Erfahrungen mit der legendären Halle 54 bei Volkswagen. Dabei werden Parallelen aber auch Unterschiede zur aktuellen Debatte um Industrie 4.0 systematisch aufgearbeitet.

Das Projekt wird gefördert von der Volkswagen Auto Uni/IfAP.
Laufzeit: 09/2015 bis 10/2015.


Projekt-Logo/Signet

Industrie 4.0 im Anlagen- und Maschinenbau – Qualifizierung 2025

Durchführung einer qualitativen Branchenstudie zu den Herausforderungen an die Aus- und Weiterbildung im Dualen System und den Hochschulen durch Industrie 4.0. Anspruch des Vorhabens ist es daher, einen Beitrag zu einer branchenspezifischen Konkretisierung der Debatte zu leisten. Im Zentrum des Vorhabens steht die Frage nach den Auswirkungen von Industrie 4.0 auf Beschäf- tigung und Qualifizierung. Dabei stehen im Mittelpunkt die Qualifikationsprofile und -anforderungen auf der Ebene beruflicher Aus- und Weiterbildung und der akademischen Profile insbesondere in den Ingenieurwissenschaften.

Das Projekt wird gefördert vom VDMA.
Laufzeit: 01/2015 bis 01/2016.


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Drive Innovation beyond Technology

Das Projekt erforscht Möglichkeiten und Gestaltungsmodelle für Geschäftsmodellinnovation in der Antriebstechnik. Dabei geht es vor allem um Handlungsstrategien, die für kleine und mittelständische Unternehmen realistisch sind. Basierend auf qualitativen und quantitativen Erhebungen in der Branche werden Empfehlungen für die stufenweise Bewertung und Umsetzung von Geschäftsmodellinnovationen für die drei Phasen der Sensibilisierung Konkretisierung und Realisierung von Geschäftsmodellinnovation. Die besondere Charakteristik der Branche (eingespielte Wertschöpfungsketten, Technologiegetriebenheit, vielfach familiengeführte Unternehmen und Fachkräftemix) sollen dabei als Ressource im Mittelpunkt stehen.

Das Projekt wird gefördert von der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. im VDMA.
Laufzeit: 09/2014 bis 03/2017.


Projekt-Logo/Signet

Betrieb lernen

Im Projekt geht es um den Zusammenhang von Dualer Berufsausbildung, organisationalem Arbeitsvermögen und Erwerbsverlauf. Im Blick steht die qualitative Rolle organisationaler Sozialisation in der beruflichen Erstausbildung. Und darauf aufbauend wird erforscht, in welcher Form die Kompetenzen eine Rolle spielen in der Bewältigung des weiteren Erwerbsverlaufs. Eine zentrale Annahme des Projekts ist, dass die Duale Berufsausbildung und der Ausbildungsort Betrieb eine bislang unterschätzte Rolle spielen für die erfolgreiche Gestaltung von Erwerbsbiografien – gerade in einer sich dynamisch wandelnden Arbeitswelt.

Das Projekt wird gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.
Laufzeit: 08/2014 bis 07/2016.


Projekt-Logo/SIgnet

EU-COST-Action - Dynamics of Virtual Work

This Action focuses on virtual work, defined as labour, whether paid or unpaid, that is carried out using a combination of digital and telecommunications technologies and/or produces content for digital media. It aims to develop a clear conceptual framework within which such work can be studied. In particular, it aims to explore the shifting boundaries between paid and unpaid work and between ‘work’ and ‘play’ and to develop an understanding of how new forms of virtual work emerge and how new value is created in the process.

Project duration: 07/2012 to 06/2016
www.dynamicsofvirtualwork.com


soeb – Sozioökonomische Berichterstattung

Der Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung soeb arbeitet an seinem dritten Bericht über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland. Der Forschungsverbund gliedert sich in fünf Berichtsabteilungen mit je eigener Leitung, in denen insgesamt 18 Arbeitspakete organisiert sind. Der Verbund wird vom Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) koordiniert. Das am ISF München angesiedelte Teilprojekt koordiniert die Abteilung „Konsummuster zwischen Differenzierung und Ungleichheit“. Damit sollen Differenzierung und Ungleichheit der Konsummuster systematisch in den sozioökonomischen Berichtsansatz eingeführt werden. Der inhaltliche Schwerpunkt des Teilprojekts liegt bei Ernährungsarmut und alimentärer Teilhabe.

Das Projekt wird gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger im DLR, Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit.
Projektlaufzeit: 09/2013 bis 08/2016.


RAKOON – Fortschritt durch aktive Kollaboration in offenen Organisationen

Das von der TU München koordinierte Verbundprojekt verfolgt das Ziel, Organisationsmodelle zu entwickeln, die einen demografierobusten Produktentwicklungsprozess und eine effiziente Nutzung und Weiterentwicklung der Kompetenzen der Beschäftigten ermöglicht. Das Leitbild ist die Idee einer „Offenen Organisation“. Diese berücksichtigt sowohl die dynamischen Randbedingungen der Unternehmen als auch die individuellen Bedürfnisse spezifischer Beschäftigtengruppen. Das Teilprojekt an der Hochschule München beschäftigt sich mit strukturellen Anforderungen und Folgen offener Organisationen in Innovationsprozessen.

Das Projekt wird gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger im DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Projektlaufzeit: 12/2013 bis 02/2017.


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ProNaK - Produktionsbezogene Nachhaltigkeitskompetenz

Laut Umweltbundesamt entstehen rund 20 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen in der Produktion. Dieser THG-Ausstoß ist maßgeblich an den Energieeinsatz gekoppelt, er kann zum einen durch den Einsatz erneuerbarer Energien und zum Anderen durch Energieeinsparungen verringert werden. Ziel des Vorhabens ist es, das mitarbeiterbasierte Potenzial zu erschließen, dabei wird u.a. mit Methoden des erfahrungsgeleiteten Lernens gearbeitet. Die Zielgruppe sind produktionsnahe Mitarbeiter in den Branchen Chemie, Maschinenbau, Elektro und Automobil. Das Teilprojekt an der Universität Hohenheim ist verantwortlich für die Wirkungsevaluierung und das Thema Nachhaltigkeitsbewusstsein.

Das Projekt wird gefördert vom BMUB und betreut vom Projektträger Jülich.
Projektlaufzeit: 11/2013 bis 10/2016
www.nachhaltigkeitskompetenz.de


Chancen und Risiken mobiler und digitaler Kommunikation in der Arbeitswelt

In zwei Gutachten werden für die Automobilindustrie und die IKT-Dienstleistungsbranche die aktuellen Auswirkungen auf die Digitalisierung der Arbeitswelt in Deutschland analysiert. Erforscht werden nicht nur die Verbreitung von IKT-Technologien und ihre spezifische Anwendungen am Arbeitsplatz, sondern auch die organisationalen Strukturen und wie diese auf die zunehmende Digitalisierung reagieren (etwa durch unterschiedliche Formen flexibler Arbeitszeitgestaltung oder neuen Formen der Selbständigkeit).

Das Doppelgutachten ist in Auftrag gegeben vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB).
Laufzeit: 10/2014 bis 04/2015.


Change – Psychosoziale Belastungen in Change Management-Prozessen

Das Projekt entwickelt Handlungshilfen zur Begleitung und Gestaltung mitarbeiterorientierter Change-Prozesse, um psychosoziale Belastungen in Change Management-Prozessen zu verringern. Dies geschieht in innovativen Formen eines Wissenschafts-Praxis-Dialogs. Der inter- und transdisziplinäre Forschungsverbund wird koordiniert vom Forschungsbüro für Arbeit, Prävention und Politik Gesunde Stadt Dortmund e.V.

Das Projekt wird gefördert vom BMAS und betreut vom Projektträger gsub sowie der BAuA.
Laufzeit: 04/2013 bis 03/2015.


Projekt-Logo SInn

SInn – Smarte Innovation

Innovation braucht nicht nur innovative Technologien, zeitgemäße Kennzahlensysteme und Logistikkonzepte, sie braucht mehr und mehr innovationsfähige Organisationen und innovationsfähige Menschen, die diese Prozesse gestalten und nachhaltig optimieren und sichern.

Inter- und transdisziplinärer Forschungsverbund, gefördert vom BMBF und ESF, betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Laufzeit: 6/2008 bis 5/2012.


balance.arbeit – Vom reaktiven Störungs- zum prospektiven Ressourcen-Management

In dynamischen Unternehmen brauchen Organisation und Mensch zunehmend die Kompetenz zur Balancearbeit zwischen Stabilitäts- und Flexibilitätsanforderungen. Diese Fähigkeit zur ‚Flexability’ als einem Zusammenwirken von Stabilität und Flexibilität in neuer Qualität widmet sich das Projekt.

Inter- und transdisziplinärer Forschungsverbund, gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Laufzeit: 09/2009 bis 04/2013.


TRUST – Teamwork in unternehmensübergreifenden Kooperationen

Globalisierte Projektarbeit in unternehmensübergreifenden Entwicklungskooperationen der Automobilindustrie erfordert hohes Vertrauen aller Beteiligten – trotz oft wenig vertrauensförderlichen Rahmenbedingungen. Das von der TU Darmstadt koordinierte Projekt erforscht und gestaltet Vertrauensarbeit bei Automobilzulieferunternehmen.

Inter- und transdisziplinärer Forschungsverbund, gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Laufzeit: 08/2009 bis 07/2013.


VERRED – Vertrauen in flexiblen Unternehmen – reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch

Vertrauen in flexiblen Unternehmen ist reflexiv, erfahrungsbasiert und dynamisch. Das Projekt erforscht und entwickelt neue Verfahren zur Bewältigung der Risiken des Wandels. Mein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Frage wie Vertrauen in agilen Organisationsstrukturen entstehen kann.

Inter- und transdisziplinärer Forschungsverbund, gefördert vom BMBF und ESF, betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Laufzeit: 07/2009 bis 04/2013.


LASoS – Armutsdynamik und Arbeitsmarkt: Entstehung, Verfestigung und Überwindung von Hilfebedürftigkeit bei Erwerbsfähigen

Hilfebedürftigkeit im Sinne des SGB II ist ein komplexes Phänomen, in das die Orientierungen, Kompetenzen und Handlungsweisen des Individuums, die sozialen Unterstützungsnetze der Familie, die Nachfrageseite des Arbeitsmarkts und die Unterstützungsleistungen der Arbeitsmarktpolitik einfließen. Erforscht wurde im Zusammenspiel dieser Faktoren, wie Hilfebedürftigkeit entsteht, sich ggf. verfestigt oder überwunden werden kann. Dazu wurde in vier Erhebungswellen ein einmaliges qualitatives Panel mit über 450 biografisch-narrativen Interviews aufgebaut und ausgewertet.

Forschungsprojekt in Kooperation mit dem IAB und HIS, gefördert durch das BMAS und drittmittelfinanziert vom IAB.
Laufzeit: 11/2006 bis 01/2012.


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SFB 536 – Sonderforschungsbereich Reflexive Modernisierung

Im Rahmen des SFB „Reflexive Modernisierung – Analysen der Transformation der industriellen Moderne“ Forschung im Teilprojekt A3 zu Grenzen der wissenschaftlich-technischen Beherrschung und „anderes Wissen“ und zu Umbrüchen im gesellschaftlichen Umgang mit sinnlicher Erfahrung. Mein Schwerpunkt lag dabei im Themenbereich Informatisierung und Technikentwicklung.

Gefördert von der DFG und vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Laufzeit: 07/1999 bis 06/2009.


Projekt-Logo matchING

matchING – Ingenieure finden, binden und entwickeln

Das Projekt entwickelte neue Ansätze zur Bewältigung des Fachkräftemangels in KMU des Maschinen- und Anlagenbaus. Ziel war die Erfassung typischer Bewältigungsstrategien von kleinen und mittleren Unternehmen sowie um die Identifizierung erfolgreicher Modelle zur Deckung des Fachkräfte- und Ingenieurbedarfs. Dabei verfolgt das Vorhaben einen integrierten Blick auf Personalrekrutierung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung.

Transdisziplinäres Verbundprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom PTKA, Produktions- und Fertigungstechnologien.
Laufzeit: 01/2008 bis 12/2009.


WAMo – Erfahrungsbasierte WissensArbeit in flexiblen Montagesystemen

Zur Gewährleistung von Flexibilität ganzheitlicher Produktionssysteme erweist sich Erfahrungswissen als unverzichtbar. Das Projekt zielte darauf, die vorherrschenden, stark technisch und organisatorisch zentrierten Ansätze von ganzheitlichen Produktionssystemen qualitativ um arbeitsorientierte Aspekte zu erweitern. Entwickelt wurden praxistaugliche Gestaltungsansätze zu einem erfahrungsbasierten Montageleitbild. Die Untersuchungen verdeutlichten die besondere Rolle von Erfahrung in Montageprozessen und zeigten, dass so genannte "einfache" Arbeit wesentlich komplexer ist als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Inter- und transdisziplinäres Verbundprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom PTKA, Produktions- und Fertigungstechnologien.
Laufzeit: 01/2005 bis 06/2008.


INTEGRUNT - Prozessbezogene dynamische Integration von unten

Verbundprojekt zur Entwicklung eines integrierten Modernisierungskonzepts, dessen zentraler Fokus sich auf Voraussetzungen und Möglichkeiten einer prozessbezogenen dynamischen INTEGRation von UNTen richtet. Dabei lag mein Schwerpunkt auf der Erforschung und Entwicklung von Methoden zur Gestaltung von „Informatisierung von unten“ am Beispiel von ERP-Systemen. Entwickelt wurde ein Konzept zur Work Based Usability.

Inter- und transdisziplinäres Verbundprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom PTKA, Produktions- und Fertigungstechnologien.
Laufzeit: 01/2004 bis 02/2008.


IKA - Integrative Kompetenzentwicklung Automotive

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt zielt auf die Entwicklung eines Qualifizierungssystems für die Fachkräfte in der Automobil- und Zulieferindustrie. Erforscht wurden die komplexen Anforderungen an eine gemeinsame Entwicklung über Disziplin- und Fachgrenzen hinweg. Ziel waren Kompetenzentwicklungsmaßnahmen zur Förderung einer integrative Systemkompetenz von Fachkräften – vom Ingenieur bis zum Facharbeiter.

Gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger DLR, Neue Medien in der Bildung + Fachinformation.
Laufzeit: 05/2005 bis 03/2007.


KOPRA – Kooperationsnetzwerk prospektive Arbeitsforschung

Aktuelle Prozesse der Individualisierung und Globalisierung, der unternehmensübergreifenden Netzwerkbildung und Informatisierung sowie der Tertiarisierung führen zu einem umfassenden Wandel in der Arbeitswelt. Das Netzwerkvorhaben zielte auf die Beschreibung, Bewertung und nachhaltige Gestaltung der damit einher gehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Umbrüche. Mein thematischer Schwerpunkt im Rahmen dieses umfassenden Projekts zielte den Bereich „Informatisierung von Arbeit“.

Internationales Netzwerkprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen.
Laufzeit: 03/2002 bis 8/2005.


MAP – Multimedia Arbeitsplatz der Zukunft

Als eines der Leitprojekte zu Mensch-Technik-Interaktion in der Wissensgesellschaft hatte sich das Vorhaben zum Ziel gesetzt, neuartige Konzepte und ein Basissystem für zukünftige mobile und multimediale Arbeitsplätze zu entwickeln. Mobile Endgeräte, intelligente Agentensysteme und Digital Storytelling standen dabei u.a. im Fokus der technischen Entwicklung. In meinem Teilprojekt standen aus arbeitssoziologischer Perspektive Fragen der Akzeptanz sowie der Optionen und Grenzen partizipativer Gestaltung für den Anwendungsbereich Architektur und Bau im Mittelpunkt.

Gefördert vom BMWi und betreut vom Projektträger DLR, Arbeitsgestaltung und Dienstleistung.
Laufzeit: 04/2000 bis 06/2003.


NAKIF – Neue Anforderungen an Kompetenzen erfahrungsgeleiteten Arbeitens und selbstgesteuerten Lernens für industrielle Fachkräfte

Das Vorhaben zielte auf die Förderung eines selbstgesteuerten und erfahrungsgeleiteten Lernens im Arbeitsprozess. In dynamischen Unternehmensorganisationen wird diese Fähigkeit für Beschäftigte zunehmend notwendiger, denn – das zeigen die Forschungen in diesem Projekt – sie sind essentiell für die Bewältigung von Komplexität und von Unwägbarkeiten. Mein Forschungsschwerpunkt lag dabei im Bereich von Kompetenzanforderungen rund um die Einführung, Nutzung und Gestaltung von Teleservice.

Inter- und transdisziplinäres Verbundprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom PTKA, Produktions- und Fertigungstechnologien.
Laufzeit: 10/2000 bis 06/2003.


Modellversuch: Ausbildung der Kompetenzen für erfahrungsgeleitetes Arbeiten in der chemischen Industrie

Moderne Produktionsprozesse werden zunehmend durch elektronische Prozessleitsysteme überwacht und gesteuert. Wird in solchen hochautomatisierten Unternehmen bzw. Arbeitsbereichen die spezifische menschliche Arbeitskraft durch diese Technologien (völlig) ersetzbar? Oder spielt Erfahrungswissen gerade in solchen hochkomplexen Prozessen eine neue und unterschätzte Rolle? Das Vorhaben ging diesen Fragen empirisch in der chemischen Industrie nach und zeigte, wie relevant ein leibgebundenes "Hightech-Gespür in hochinformatisierten und sicherheitskritischen Arbeitsumgebungen ist. Erprobt wurden auch Methoden, um dieses spezifische Wissen und Können systematisch schon in der beruflichen Erstausbildung zu entwickeln.

Gefördert durch das BMWi und betreut durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Laufzeit: 01/1996 bis 04/2000.


Industrielle Fachkräfte für das 21. Jahrhundert

Das Forschungsvorhaben war Teil einer vom BMBF durchgeführten "Vordringlichen Aktion - Industrielle Fachkräfte für das 21. Jahrhundert" zur Vorbereitung des Rahmenkonzepts „Forschung für die Produktion von morgen“. Auf Basis von sechs Intensivfallstudien wurde der Fachkräftebedarf für das 21. Jahrhundert erarbeitet und dabei die unterschiedlichen Weiterbildungsinitiativen zur Bewältigung von Restrukturierungsmaßnahmen untersucht. Mein Forschungsschwerpunkt lag in Analysen mit Führungskräften in der chemischen Industrie.

Transdisziplinäres Verbundprojekt, gefördert vom BMBF und betreut vom PTKA, Produktions- und Fertigungstechnologien.
Laufzeit: 10/1998 bis 01/2000.